Mein Rudel und ich

 Hallo und herzlich Willkommen bei den "Goldies vom Gerungswald". Noch gibt es ja in unserem Haus nur mich, die Golden-Retriever-Hündin Amely. Nun, offiziell heiße ich eigentlich Agnes Amy von den Golden Stone's. - Komischer Name, nicht? Na, da lasse ich mich doch lieber Amely rufen. (Ob ich darauf immer höre, ist eine andere Frage!)

Ne, ne, krank bin ich nicht. Wir machen Modenschau.

Aber jetzt will ich Ihnen erst einmal vorstellen, wer noch so zu meinem Rudel gehört. Das sind vor allem die Zweibeiner Romi Raudßus und ihre beiden Töchter. Mit ihren 12 Jahren lebt Juliane ja noch zu Hause. Da darf sie mich schon regelmäßig "bespaßen". Ein paar Ansprüche darf ich schon stellen. Mir wird schließlich oft gesagt, ich sei eine "Hübsche". Also sollen meine Zweibeiner auch etwas dafür tun, damit es mir gutgeht. Hm, nur mit der großen Tochter Daja  ist es nicht so einfach. Die ist nämlich schon 24 Jahre, wohnt in Bremen und kommt somit nur selten heim. Finde ich schon doof. Sie wäre schon auch eine gute Bereicherung meines "Freizeitprogrammes".

Unsere Katze, "Frau von Hummel"

 

Doch zum Glück gibt es bei uns noch ein paar Vierbeiner. Zu uns gehören noch eine Katze, genannt "Frau Hummel", und ein Hase namens Moppel. Außerdem haben wir noch einen Teich mit Fischen drin. Aber das ist doof, wenn ich da mit den Fischen ein bissel schwimmen will, schimpft mein Menschenrudel aber schon sehr! - Was die nur haben! Gerade im Sommer wäre so ein Bad schon echt cool.

 

Naja, aber ansonsten kann ich nicht klagen. Wir leben in einem Häuschen mit Garten in einem eher ländlichen Gebiet. Die Stadt heißt Geringswalde und befindet sich ungefähr im Dreieick Dresden-Chemnitz-Leipzig, also mitten in Sachsen.

Nun haben sich ja meine Frauchen in den Kopf gesetzt, dass ich "Hundemutti" werden soll. Die sind schon ganz schön aufgeregt, was ich überhaupt nicht verstehe. Aber auf jeden Fall wollen sie, dass meine Welpis in liebevoller Umgebung aufwachsen. Jetzt wird gerade die Wurfkiste gebaut, die dann auch im Haus stehen soll. Hm, finde ich toll. Dann bin ich wenigstens nicht allein mit der Betreuung der kleinen Rasselbande. Und so werden sie wenigstens mit möglichst vielen Dingen des Alltages vertraut gemacht. So werden die Kleinen bestmöglichst an ihr späteres Leben vorbereitet. Denn sie sollen ja mal nicht zu Leuten, die ihren Hund im Zwinger halten. Wir Goldies sind nunmal Familienmitglieder!

 

Und in einem bin ich mir mit meinen Zweibeinern einig: Die künftige Familie meiner Welpis muss sich vorher genau überlegen, ob sie sich einen Goldie ins Haus nimmt und dann ihre Entscheidung mit aller Konsequenz tragen. Sie müssen stets daran denken,  es ist ein Lebewesen, für das sie die Verantwortung über viele Jahre übernehmen.